Tatort Bibliothek aus Sicht eines Lesers
Geschrieben von widerspenst am 4. Dezember 2008.
Ein großes Paket DVDs, schier unbezahlbar. Meine Stadtteilbibliothek um die Ecke hat es als erste öffentliche Bibliothek Berlins bezahlen können, dank des Top-Titel-Projekts.
Was aus diesem Topf bezahlt wird, kann nicht vorbestellt werden, bei der Ausleihe werden zwei Euro fällig, eine Verlängerung ist nicht möglich.
Zwei Mal ist es mir gelungen, das Paket zu ergattern, nun lauere ich wieder darauf, vor allem, weil ich aus de beiliegenden Buch ein paar Seiten kopieren möchte. Ich wurde schon misstrauisch, als die im OPAC angezeigte Leihfrist um eine Woche überschritten war.
Inzwischen sind es fünf Wochen und die Anzeige hat sich geändert. Was bedeutet “Nicht im Regal”, außer dem Offensichtlichen? Ich befürchte das Schlimmste und schiebe eine tierische Wut auf den “Entleiher”.
Was mich jedoch am meisten schockt, ist das Wissen, dass dieser Jemand höchstwahrscheinlich aus dem gehobenerem Bildungsniveau stammt, von dem ich bisher in meiner optimistischen Naivität angenommen hatte, dass ein gewisses Unrechtsbewusstsein vorhanden ist.
Den Originalartikel finden Sie unter http://widerspenst.wordpress.com/2008/12/04/tatort-bibliothek/
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Anmerkung: In der Stadtbibliothek Berlin Marzahn-Hellersdorf fallen bei der Ausleihe von aktuellen Bestsellern keine Gebühren an. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in dem Artikel Neu in der Bibliothek.
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