Story Teil 15 [Vivian, 14 Jahre]

Oz seufzte.

"Na gut, wenn ihr meint. Aber jetzt hab’ ich wieder Hunger."

"Disch isch keen Probläm.", sagte Orkan und verschwand, sich insgeheim freuend, wieder in der Küche.

"Sag mal, Gerhard, warum zauberst du eigentlich plötzlich so viele Leute weg? Immerhin sind das nicht nur Frauen! Plötzlich auch noch Aliens! Das hast du doch früher nicht gemacht!", Aurore zog eine Augenbraue hoch und blickte ihren Mann an.

Der kratzte sich nur verlegen am Kopf und meinte: "Ach, das muss an der ungewöhnlichen Gesellschaft liegen."

"WAS?! Meinen Sie etwa mich?!", blaffte ihn die Kanzlerin an.

"Erst ist meine Politik dem Volke nicht recht, ich sei doch 'voll unfair', und jetzt wirft man mir vor, ich hätte einen schlechten Einfluss auf Sie!" Sie lief rot an, als sie so rumbrüllte.

"Aber so meinte das unser Vater doch gar nicht!", rief Anna dazwischen.

"Genau", meinte Robert, "Er wollte sagen, dass er es nicht gewöhnt ist, mit der Bundeskanzlerin und einem ähh ... Kangianer Döner zu essen."

"Ach was?", Frau Merkel blickte nun wieder zu Gerhard.

"Ja, wie die beiden schon sagten. So was erlebt man nicht jeden Tag!", strahlte Gerhard und freute sich, so gut aus der Situation rausgekommen zu sein.

Währenddessen düste der Stern des Dalai Lama mit dem Truck von Elvis im Schlepptau über den Atlantik Richtung Amerika.

"Gut.", murmelte Tendzin und holte aus dem Seitenfach eine kleine Schachtel hervor.

"Was ist denn das?", fragte Muz neugierig.

"Ach frag nicht. Ich habe eine Wette verloren und jetzt muss ich dieses Ding, immer wenn ich einen Wunsch erfülle, hin und her schwingen.", antwortete der Dalai Lama und öffnete genervt die Schachtel. Als Muz einen Blick hinein erhaschte, machte er erst ganz große Augen und fing dann an laut loszuschnattern, was wohl ein kangianisches Lachen sein sollte.

In der Schachtel lag - zum großen Ärger des Dalai Lama- ein pinker Zauberstab mit Glitzerlametta.

"Aus welchem Barbie-Film hast du den denn geklaut?", meinte Muz, während er sich die Tränen aus dem Gesicht wischte. Doch als er den Stab erneut sah, schnatterte er wieder los.

"Ja, ja. Ich weiß. Aber du bist ja auch nicht derjenige, der mit dem Ding auch noch Zauberfee spielen muss. Weißt du, wie dämlich man sich da fühlt? Immerhin bin ich der Dalai Lama!"

"Kann ich mir vorstellen.", erwiderte Muz zwischen zwei Schnattern.

Plötzlich kratzte irgendetwas aus dem Amaturenbrett und dann ertönte es: "Tendzin? Hier Elvis. Funktioniert bei deinem Stern die Freisprechanlage? Marilyn fand, dass wir mal reden sollten."

"Das war meine Idee!", ertönte da die Stimme von Hans-Hubert.

"Psst! Das ist nicht dein fliegender Marilyn-LKW, also brüll mir nicht so ins Ohr!", das kam von Gretel. Der Dalai Lama fummelte kurz an ein paar Knöpfen rum und erwiderte dann:

"Hier Tendzin. Natürlich funktioniert meine Freisprechanlage. Ich habe doch das neuste Modell. Der Jupiter-Flitzer 3600, der kann doch alles."

"Und was war das vorhin?", plauderte Elvis zurück. Im Hintergrund hörte man, wie Gretel und Hans-Hubert im Streit lagen. Aber anscheinend stritten sie sich nicht mehr über den Besitzer des LKWs, sondern darüber, wer Schuld war, dass sie überhaupt in einem LKW rumflogen.

"Nun ja, die Steuerung lässt an manchen...", weiter kam er nicht, denn sie flogen über die ersten amerikanischen Inseln, und Tendzin musste anfangen seinen Stab zu schwingen, wobei er ordentlich Glitter im Stern verteilte.

"Au!", schrie da plötzlich Muz, "Hau mir mit dem Ding doch keins über! Das ist verdammt spitz!"

"Ach, musst du mit deiner Glitzerfeewaffe wieder Wünsche erfüllen?", sagte Elvis amüsiert.

"Du hast es erraten.", knurrte der Dalai Lama.

"Was? Glitzerfee? Wo? Wer?", meldete sich Hans-Hubert im normalen Ton zu Wort.

"Hans-Hubert! Jetzt lenk nicht vom Thema a...was? Was faselst du da von Feen?"

Doch jetzt flogen sie schon über die Rocky Mountains und Tendzin erfüllte seine letzten Wünsche, eh' er Muz zurück zu seinem Enkel bringen würde, nach einem kurzen Zwischenstopp in Memphis, um Marilyn wieder auf Vordermann zu bringen.

Wir sagen Danke

Wir möchten an dieser Stelle nicht versäumen, den zahlreichen Sponsoren dieses Projektes für ihre finanzielle Unterstützung zu danken:

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Amt für Bildung und Kultur

Förderverein der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V.

Schreibende Schüler e.V..
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Postfach 1542
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cantus.
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Buchhandlung im KIK
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3W-Media Marketing GmbH.
Marzahner Promenade 47
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Carmen Winter.
Dozentin für kreatives Schreiben
Große Müllroser Str. 71
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Antje Püpke.
Designerin und Illustratorin
Grottkauer Str. 35
12621 Berlin