Jens Sparschuh zu Gast am 14.11.2007

„Das literarische Frühstück“ präsentierte am 14.11.2007 zur gewohnten Frühstückszeit den Bestsellerautor Jens Sparschuh mit seinem gerade erschienen Roman „Schwarze Dame“ in der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain.
Mit diesem klugen und hochkomischen Roman knüpft Jens Sparschuh an seinen Bestseller „Der Zimmerspringbrunnen“ an, indem er den Blick noch weiter nach Osten richtet und von deutsch-russischen Beziehungen erzählt.
Er zeichnet eine faszinierende Reise ins Leningrad der 70er Jahre und ins Petersburg von heute.
Das Leben von Alexander, einem freiberuflichen Rundfunkautor, läuft aus dem Ruder. Und das liegt vor allem an Jelena, seiner Zufallsbekanntschaft von der Schönhauser Allee. Die schöne Russin vertreibt die Einsamkeit aus seinem Leben und erobert sein Herz, ohne dass er es gleich merken würde. Was sie ihm von ihrem Leben in Russland erzählt, macht die Zeit, die er in den 70er Jahren als Student der Philosophie und Logik in Leningrad verbrachte, wieder lebendig. Aber Jelena ist plötzlich verschwunden. Zusammen mit seinem Freund Blosse, einem Unternehmer, macht sich Alexander sich auf den Weg nach Petersburg. Er landet in einer fremden und befremdlichen Welt – immer in der Hoffnung, Jelena dort wieder zu treffen….
Man ist verblüfft, auf welchem Niveau Sparschuh erzählerisch zu wandeln versteht. Er ist philosophisch exakt und äußerst genau in seinen Beschreibungen. Sparschuh hinterfragt, was scheinbar nicht mehr hinterfragt werden muss.
Michael Opitz, Deutschland Radio Kultur
Bilder von der Lesung:
Für eine größere Ansicht bitte auf das Vorschaubild klicken.

