Drohungen
geschrieben von Jill (13 Jahre)
Es war abends, als meine Freundin und ich vom Eastgate nach Hause gingen.
Es war Winter und deshalb schon sehr dunkel. Wir bogen in eine Straße ab. Es war unheimlich. Einige Laternen flackerten und die Bäume wiegten sich im Wind. Ich bekam eine Gänsehaut und fröstelte. Isabeau sagte zu mir:" Uhh, ist mir kalt. Wann sind wir endlich da?" "Gleich, nur noch eine Straße!" antwortete ich ihr.
Plötzlich richteten sich meine Haare im Nacken auf. "Warte mal!" hörte ich mich sagen. "Was ist los?" fragte Isabeau. "Hörst du das auch?" "Was denn?" Da war es wieder. Ich hörte Drohungen. Leise, aber deutliche Drohungen! Wir bogen um die Ecke und da standen sie. Eine brutale Gang hatte einen kleinen Jungen an eine Mauerwand gepresst. Einer der Jugendlichen hielt doch tatsächlich ein Messer in der Hand. Ich fröstelte und bekam Panik. Ich schaute zu meiner Freundin.
Doch sie hatte einen entschlossenen Blick aufgesetzt. Sie ging auf die Gang zu und rief:" Hey, lasst ihn in Ruhe!" Die Jugendlichen drehten sich ruckartig um und liefen auf uns zu. Meine Freundin rannte weg. Doch ich blieb stocksteif stehen. Isabeau zerrte mich am Arm und wir rannten in die Dunkelheit. Hoffentlich entkommen wir ihnen! Dachte ich nur.
Das ist eine falsche Story.

