Archiv Ausstellungen 2009

Ausstellung in der Bibliothek Mark Twain

Die Marzahner Tüte

eine leere TüteVom 1. Juli bis 29. August 2009 präsentiert Thomas Stracke vom Blütenverlag Berlin die Geschichte und Idee der Berliner Tüte, die im 30. Jahr des Bestehens von Marzahn-Hellersdorf und der Bibliotheken im Bezirk zu einer „Marzahner Tüte“ wurde.

Die Ausstellung „Die Marzahner Tüte“ als kleine Schwester der „Berliner Tüte“ ist zu sehen in der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain.

Übersicht.

Die Geschichte der Berliner Tüte

Da sie immer einschlief, begann ich eines guten Morgens damit, ihr jenen Teil der Gutenacht-Geschichte, den sie verpasst hatte, auf die kleinen Pergamenttüten zu schreiben, in welchen ich ihr die Brote für die Frühstückspause mitgab.

Nun konnte meine Liebste den Geschichten immer weiterfolgen. Eines Tages sagte ein Freund: "... wenn nur jede Frau jemanden hätte, der ihr nicht nur eine Gutenacht-Geschichte erzählt, sondern sie gleichsam mit einer literarischen Wegzehrung versorgte ..."

Also galt es nun auch „B" zu sagen und den Blütenverlag zu gründen, um für alle, die sie möchten, eine solche Tüte da zu haben. Die Tüte für das Brot und den Wein, für die anderen Wegzehrungen oder für die Geschenke an die Liebste, den Liebsten, die Familie und die Freunde. Da nun so viel mehr hineinpassen sollte, musste aus der kleinen Pergamenttüte eine große Tüte mit zwei richtigen Henkeln zum Tragen werden.

Und weil wir sie in Berlin machen, nannten wir sie einfach die „Berliner Tüte". Auf ihr veröffentlichen jetzt junge und alte neue Autorinnen und Autoren aus Berlin, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz, Österreich, China, den fünf Kontinenten, den sieben Weltmeeren ihre Geschichten und Gedichte als Lesefutter für den Weg und das Ziel.

Viel Vergnügen wünscht Ihnen die Equipe des Blütenverlags.

Thomas Stracke

Die Idee der Berliner Tüte

Die Berliner Tüte ist ein echtes Stück Berlin!

Die Berliner Tüte ist ein Literaturprojekt mit neuen, zum Teil noch unbekannten Autorinnen und Autoren, denen so eine Möglichkeit zur Veröffentlichung ihrer Texte gegeben wird.

Sie hat seit ihrem Start im Dezember 2004 als Sammlerstück viele nationale und internationale Freunde gefunden.

Sie vertritt das literarische und kreative Potential der Stadt Berlin in vielen Ländern der Erde. Literaturinteressierte nahmen die Berliner Tüte mit in die Schweiz, nach Österreich, Dänemark und in die Weiten Zentralasiens; Freunde trugen sie nach Norwegen, Großbritannien, Japan und die USA; deutsche Wirtschaftsdelegationen brachten sie als Gastgeschenk in den Jemen und nach China.

Auch in diesem Jahr bringt der Blütenverlag weitere Nummern und Sondereditionen der Berliner Tüte heraus.

Autoren und Künstler

Copyright © 2004-2009 Blütenverlag.® Berliner Tüte

Raidar Huber

Porträt Raidar HuberRaidar Huber ist 1960 in München geboren und in Berlin aufgewachsen. Er studierte Kunst in San Francisco und lebt heute in Berlin.

Arbeitet seit 1994 als Location Scout für Film und Fernsehen.

Eine Auswahl: "Männerpension", "Good bye, Lenin", "Lichter", "Vicky´s Nightmare", "Götterdämmerung", "Die Frau vom Checkpoint Charlie", "Wolffs Revier", "Der letzte Zeuge", "Berlin, Berlin".

Susanne Morawietz

Porträt Susanne MorawietzGeboren in Berlin am 06. 05. 1969 Ausbildung zur Bibliotheksfacharbeiterin. Anschließend Studium der Sinologie und der Musikwissenschaften an der FU und der HU Berlin.

Seit Anfang 2004 schreibt sie Gedichte und Kurzprosa.

Sie rief das "Friedrichshainer Federlesen" ins Leben, welches sie seit April 2005 in Zusammenarbeit mit dem Blütenverlag in das "Berliner Federlesen" umwandelte.

Auch ist sie seit Mai 2005 Mitbetreiberin des "Lit.List - Lesecafé" in Berlin.

Martin Ohrt

Porträt Martin Ohrt1962 in Graz geboren, studierte zunächst BWL sowie 1990-93 am Institut für Literatur Johannes R. Becher, Universität Leipzig.

September 1989 bis Juni 1990 Studienaufenthalt an der Hochschule für Ökonomie Bruno Leuschner Berlin (DDR).

Längerer Aufenthalt zuletzt von Oktober 2004 bis März 2005.

Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Perspektive, journalistische Tätigkeiten.

Ab 1990 diverse Stipendien und Preise. 1993 Einladung zu den Potsdamer Werkstatt-Tagen des Hans-Otto-Theaters Potsdam.

1992 Gründung der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz, seither dessen Leiter.

Zahlreiche internationale Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche, u. a. in Kooperation mit der Jugendkunstschule Atrium Berlin.

Veröffentlichungen: Gedichtband "Ein Tag nimmt Land in mir", Werkgruppe Lyrik, Graz, 1986, sowie in Anthologien, Literaturzeitschriften und im Rundfunk. Uraufführung "Überall Ausland", Theater im Keller, Graz, 2004.

Karin Reschke

Porträt Karin-ReschkeKarin Reschke wurde in Krakau geboren, sie lebt in Berlin, schreibt Romane, Erzählungen und Artikel.

Ihre beiden wichtigsten Bücher sind: Memoiren eines Kindes, 1980; Verfolgte des Glücks - Findebuch der Henriette Vogel, 1982.

Im Frühjahr 2009 erscheint ihr Roman: Kalter Hund.

Mathes Schweinberger

Porträt Mathes Schweinberger1963 geboren in Lünen.

1992 Kätelhönstipendium der Aldegrever Gesellschaft in Münster.

1993 Diplomprüfung mit einem grafischen Mappenwerk für ein Tiefbauunternehmen im Ruhrgebiet.

Seitdem freiberuflich als Maler und Grafiker tätig.

1995 RAG Bergbaustipendium der Aldegrever Gesellschaft Münster. Seit 1993 Zusammenarbeit mit dem Künstlerkreis um die Ladengalerie Berlin.

Seit 2004 Dozent für Grafik an der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld.

Hugo Wallitzer

Porträt Hugo WallitzerHugo Wallitzer 1978 in Hamburg geboren. Arbeitete als Künstler, Instrumentenbauer, Schauspieler, Werkzeugmacher, Philosoph, Tischler und Schriftsteller.

2000 kam er nach Berlin und ist seit 2005 Mitglied des literarischen Arbeitskreises Berliner Federlesen.

Seine Tätigkeit als Hausmeister gewährt ihm seit langem einen Einblick in die Berliner Innenwelten, denen er seine zukünftige Arbeit widmet.

Der Happy Hamster ist seine erste nichtkommerzielle Arbeit, die er exklusiv für die Berliner Tüte schrieb.

Weiterführende Informationen (externe Links)

Auf dieser Seite kommt der Begriff Copyright vor, der im Wörterbuch in Standardsprache erklärt wird.

Auf dieser Seite kommen 3 Begriffe vor, die im Wörterbuch in leichter Sprache erklärt werden. Das sind die Begriffe: Bibliotheken, Artikel, Informationen.