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18. Mai 2012: Internationaler Museumstag
Was verbindet die Deutsche Welthungerhilfe und die Stadtbibliothek?
Am 7. Oktober 2007 war Maike Niederhausen, Bibliothekarin für Presse -und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf, Gast am Stand der Deutschen Welthungerhilfe zum traditionellen Erntefest in der Domäne Dahlem.
Die Deutsche Welthungerhilfe und die Domäne Dahlen sind seit Jahren Kooperationspartner.
Sie verbinden beste Unterhaltung mit Benefiz.
Auf der Bühne spielte das Quartett „Cantango Berlin“. Dazwischen sprachen Prominente und Kooperationspartner der Deutschen Welthungerhilfe über das gemeinsame Engagement.
Alle Teilnehmer, so auch Maike Niederhausen, waren anschließend mit der Herstellung von Maispuffern betraut, die zugunsten des Milleniumsdorfes Canadόn Penas in Bolivien verkauft werden.
In einem kurzen Interview sprach die Moderatorin Katrin Heise, die für den rbb und deutschlandradio arbeitet, mit Maike Niederhausen über den Beginn der Zusammenarbeit zwischen der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf und der Deutschen Welthungerhilfe im Jahr 2001 sowie das gemeinsame Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung in der 3. Welt.
Beide Partner haben einen Bildungsauftrag, der zunächst in Deutschland beginnt. Da heißt es Aufklärung, Kennenlernen von fremden Kulturen, Dialog unterschiedlichster Menschen, die an unterschiedlichen Orten aufeinander treffen.
Die Stadtbibliothek Berlin Marzahn-Hellersdorf nahm bereits zwei Mal an der Aktion „Weltfrühstück“ der Deutschen Welthungerhilfe teil.
Jedes Jahr sind Künstler und Referenten der Aktion „Weltgeschichten“ zu Gast in den Bibliotheken von Marzahn-Hellersdorf, darunter viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Esther Andradi aus Argentinien, Maria Nancy Sanchez Perez aus Bolivien, Ze do Rock aus Brasilien, Patrick Addai aus Ghana, um nur einige zu nennen.
Kai Seebörger, Entwicklungshelfer für die Deutsche Welthungerhilfe“ ist bereits von Anfang an jedes Jahr mit 5-7 Vorträgen für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene in den Bibliotheken zu Gast. Er erzählt von landwirtschaftlichen Projekten der Deutschen Welthungerhilfe in Mali, Indien und Afghanistan, aber auch von ganz aktuellen Wiederaufbauprogrammen etwa nach dem Tsunami in Asien.
Das Wissen über die Zusammenhänge in der Welt, über Traditionen und Kulturen bringen Menschen unterschiedlicher Herkunft einander näher.
Es baut Vorurteile ab und legt den Grundstein für eine Entwicklungshilfe, die Hilfe zur Selbsthilfe sein muss.
In den Bibliotheken von Marzahn-Hellersdorf stehen Medien aus der ganzen Welt dicht und friedlich beieinander.
Es ist unsere Aufgabe, diese Medien lebendig werden zu lassen für ein respektvolles Miteinander.
Weiterführende Informationen
Image-Spot der Deutschen Welthungerhilfe 2006
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