Archiv Ausstellungen 2006

Ausstellung in der Bibliothek Ehm Welk

Das wunderbare Lächeln des Anderen

einen Massai- Krieger aus Kenia

Vom 3. April bis 30. April 2006 ist die Ausstellung der Mittelpunktbibliothek "Ehm Welk" zu sehen.

Doris Sandberg-Dantz, Jahrgang 1942, seit vielen Jahren in Berlin-Biesdorf beheimatet, schreibt seit früher Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten, von denen zahlreiche unter dem Namen Doris Dantz veröffentlicht wurden.

1994 erschien ihr erster eigener Gedichtband "Treptow - Impressionen mit Poesie", den sie auch selbst illustrierte. Bei Reisen in ferne Länder entwickelte sich zunehmend ihr Interesse an der Landschaftsfotografie.

Es folgten mehrere Fotoausstellungen :

  • 2000 "Geheimnisvoll flüstern die Bäume
  • 2003 "Fremde Landschaften"
  • 2004 Die Fotoausstellung "Das wunderbare Lächeln des Anderen", die viele Besucher in verschiedenen Stadtbezirken Berlins begeisterten.

Doris Sandberg-Dantz zeigt Momentaufnahmen von Menschen aus Sri Lanka, Kenia, Mauritius, Mexiko, Kuba der Dominikanischen Republik und aus weiteren Ländern. Menschen, in deren Antlitz sich ein offenes oder "verstecktes" Lächeln widerspiegelt. Sie hat das Anliegen, das sich mit der Ausstellung verbindet , auch in Verse gefasst.

So heißt es in ihrem Gedicht:

Oft sind es Sekunden, die darüber entscheiden,
ob du willkommen bist in der Fremde.
Sekunden, die darüber entscheiden,
ob du als Gast kommst und als Freund gehst.

Selbst in einem nur kurzen Moment kannst du
Ein Lächeln gewinnen oder deines verlieren.
Manch flüchtiger Blick begleitet dich ein Leben lang.
Du wirst ihn niemals vergessen.

Sie beschreibt das Lächeln in seinen verschiedenen Facetten und findet auch da, wo es tief im Herzen verschlossen ist. Das Gedicht endet mit der Aufforderung, das Lächeln zu suchen...

Geh nun und suche es auf den Bildern aus der Fremde, vor allem aber bei den Menschen, die dir täglich begegnen. Lass, wenn du von ihnen gehst, etwas von dir zurück: Ein Lächeln auf ihrem Gesicht.

"Vielleicht reiche der Text und die Fotos",  so Doris Sandberg-Dantz, "als kleiner Denkanstoß über die Ausstellung hinaus".