Das schöne Pferd

geschrieben von Benjamin (13 Jahre)

Es war ein wundervoller, äh... schöner, naja, es war ein mittelmäßiger... okay, es war ein stinklangweiliger Tag gewesen.

So STINKlangweilig, dass ich, damals 9,365 Jahre alt, mir die Nase zuhielt. Gut, nicht nur deswegen, sondern vor allen Dingen, weil es in dem Pferdestall, in dem ich mich mit meiner damaligen Klasse befand, schlicht und einfach erbärmlich roch.

Die Mädchen sperrten den Geruch mit einer ROSA-PFERDE-ROSA-PRINZESSIN-LILLIFEE-ROSA-EINHORN-ROSA-SO SCHÖN-ROSA-ALLES-ROSA-Illusion aus, bei mir wollte das aber nicht so recht klappen.

Unsere Lehrerin sagte: "Oh, schaut doch mal, was für ein schönes Pferd! (Und was für ein fürchterlicher Gestank!)"

Auf einmal bekam der Hengst, auf den unsere Lehrerin gezeigt hatte, zu seinen bisherigen vier Beinen noch ein fünftes dazu, und damit war nicht das rosa Horn in den Fantasien der Mädchen gemeint.

Diesen Anblick werde ich nie vergessen.

Das ist eine wahre Story.